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Informationen zum Thema Grippe


Influenza die „echte Grippe“

Grippe ist eine sehr ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege. Der Urheber, das Influenza-Virus wird in der Regel über Tröpfcheninfektion, wie z.B. Niesen und Husten von einem Menschen auf den anderen übertragen. Das Virus schädigt die Schleimhaut der Atemwege und mindert ihre Abwehrkraft. Dadurch wird der Körper für weitere schwere Infektionen anfälliger- gefährliche Komplikationen wie Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung können die Folge sein.

Grippezeit bei uns in Deutschland (Nordhalbkugel) ist von Dezember bis April, auf der Südhalbkugel, speziell bei Urlaubsreisen zu berücksichtigen, ist sie von Mai bis Oktober. Jedes Jahr gibt es Grippe-Wellen, die höchsten Erkrankungsraten findet man bei Kindern und Jugendlichen.

Die Symptome

Die Infektion ist in der Regel gekennzeichnet durch einen abrupten Krankheitsbeginn. Die charakteristischen Symptome der Influenza sind ein plötzlicher, hoher Fieberanstieg, Husten und Halsschmerzen sowie Schüttelfrost, allgemeine Schwäche, Kopf- und Muskelschmerzen. Bei komplikationslosem Verlauf dauert eine Influenza etwa ein bis zwei Wochen. Sollten bei Ihnen erste Anzeichen einer Grippe auftreten, suchen Sie am besten umgehend einen Arzt auf. Denn innerhalb der ersten 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome ist eine Behandlung mit Grippemedikamenten (Neuraminidase-Hemmern) am wirksamsten und kann Ihnen eine lange Krankheitsdauer und mögliche Komplikationen ersparen. Kinder- und Kleinkinder Bei Kindern kann der Beginn einer Grippeerkrankung sehr uncharakteristisch sein. Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und manchmal auch ein unspezifischer Ausschlag können erste Anzeichen einer beginnenden Influenza sein.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit, also die Zeit vom Eindringen der Viren bis zum Ausbruch der Grippe beträgt in der Regel nur 1 bis 3 Tage. Das Maximum der Virusvermehrung wird bereits am zweiten Tag erreicht.

Komplikationen

Bei jungen Personen, die keine zusätzlichen Erkrankungen haben, verläuft die Erkrankung in der Regel ohne Komplikationen. Für ältere Menschen, sowie Erwachsene und Kinder mit Vorerkrankungen oder Abwehrschwäche stellt sie im schlimmsten Fall eine tödliche Bedrohung dar.

Schon vom zweiten Krankheitstag an können so genannte bakterielle Infektionen hinzukommen, die in der schwer vorgeschädigten Schleimhaut einen idealen Nährboden finden. Diese Infektionen sind für eine Anzahl schwerer Verläufe z. B. Lungenentzündung oder Entzündungen des Herzmuskels verantwortlich. Wer akut an einer Influenza erkrankt ist, muss so früh wie möglich den Arzt aufsuchen.

Schutz

Ein wesentlicher Schutz vor allen Viruserkrankungen ist in erster Linie ein gestärktes Immunsystem. Eine gute Abwehrlage kann durch geeignete Massnahmen der Alternativmedizin Naturheilverfahren und Ernährung hergestellt werden. Diese Massnahmen sollten immer die Basis vor weiteren Behandlungen sein. Der Schutz mittels Impfung wird für den unten aufgeführten Personenkreis von der Impfkommission empfohlen.

Impfung

Die Impfung stellt nach wie vor den besten Schutz gegen die Influenza dar. Mit der Impfung gelingt es, ca. 70 bis 80% der Geimpften vor einer Erkrankung zu schützen oder zumindest einen milderen, komplikationslosen Verlauf zu erreichen.

Die Grippe-Impfung ist ein Totimpfstoff, das heißt der Impfstoff besteht aus Influenza-Viren, welche die Krankheit nicht mehr auslösen können. Der Körper bildet Antikörper nach der Impfung gegen das Virus.

Die Impfung muss jährlich wiederholt werden, denn das Grippe-Virus ändert jedes Jahr seine Oberfläche. Die Grippe-Impfstoffe werden jedes Jahr entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation produziert und enthalten in der Regel Stämme von zwei aktuellen Influenza-A-Subtypen und einen aktuellen Influenza-B-Stamm.

Der optimale Zeitraum für die Impfung liegt zwischen Oktober und November eines jeden Jahres, während der Grippe-Hauptphase Januar und Februar ist es für eine Impfung eigentlich schon zu spät. Nach der Impfung benötigt das Immunsystem rund 14 Tage, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen, er beginnt frühestens nach einer Woche.

Die Influenza Impfung schützt nicht vor Erkältungskrankheiten mit grippeähnlichen Symptomen, da diese von einer Vielzahl von Viren ausgelöst werden. Hier hilft nur ein gestärktes Immunsystem.

Impf- Nebenwirkungen

Die Impfung ist im Allgemeinen gut verträglich. Möglich sind leichte Reaktionen an der Injektionsstelle und Allgemeinreaktionen, wie Abgeschlagenheit, Magen-Darm-Beschwerden oder Temperaturerhöhung. Wer erst in der Erkältungszeit zur Impfung geht, läuft Gefahr sich beim Arzt im Wartezimmer an einer Erkältung oder Grippe anzustecken. Diese Erkrankung kann dann oft fälschlicher weise als Nebenwirkung der Impfung gedeutet werden.

Für wen ist die Impfung sinnvoll?

Die Grippe-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen für(ausgenommen sind Personen mit einer Hühnereiweiß-Allergie):

Alle Personen über 60 Jahren, denn die Leistungsfähigkeit des Immunsystems nimmt mit dem Lebensalter ab.

Kinder und Erwachsene mit Grunderkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck oder Angina pectoris Lungenleiden wie Asthma Stoffwechselerkrankungen wie Diabetis mellitus Leber- und Nierenerkrankungen, usw.
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